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Breitband-Initiative: Erfolgreicher Auftakt PDF Drucken E-Mail

Die Versorgung mit hochwertiger digitaler Technik auch im ländlichen Raum vorantreiben – dies ist das Ziel der neugegründeten Breitband-Initiative. Zum Auftakt trafen sich die Handelnden aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung – etwa 100 Vertreter -  am Donnerstag in der Fachhochschule Südwestfalen, Standort Meschede, um die künftige Strategie zu erörtern.


Foto: Oliver Heimann, www.anjolli.net

Gleich zu Anfang machte Landrat Dr. Karl Schneider deutlich, dass es gelingen müsse, eine Breitbandversorgung flächendeckend zu erreichen, um im Standortwettbewerb der Regio-nen nicht hinterherzuhinken: „ Wir sind eine Wirtschaftsregion und kein Umland, das allein nur dem Tourismus und der Erholung dient. In Südwestfalen sind Stärken und Entwicklungspotenziale vorhanden, die zu Recht nach neuester Technik verlangen - damit attraktive Arbeitsplätze gehalten und generiert werden, die Menschen brauchen, um sich für unsere Region zu entscheiden.“

Unterstützung erhielt der Landrat durch den Sprecher des Deutschen Städte- und Gemein-debundes (DStGB), Franz-Reinhard Habbel aus Berlin, der auf die gesellschaftliche Wirk-lichkeit hinwies: „ Schon heute nutzt die junge Generation das Internet intensiver als das Fernsehen. Wenn die Möglichkeiten der digitalen Kommunikation in einer ländlichen Region nicht ausreichend gegeben sind, entsteht ein digitaler Graben zu sogenannten Metropolregionen.“

Wie sich die Versorgung mit Telekommunikations-Infrastruktur in NRW noch weiter verbessern lässt, darüber informierte Michael Fromm, Bereichsleiter des Forschungsinstituts für Telekommunikation in Dortmund. Pilotprojekte mit alternativen Breitbandzugängen und Bürgerinitiativen zeigten, dass sich gegen „Weiße Flecken“ auf der Landkarte noch etwas tun lässt.

„Die Zusammenarbeit mit Geschäftspartnern und ein weltweiter Marktzugang werden durch Breitband erst möglich“, machte Martin Frigger, Geschäftsführer der Firma HST Hydro-Systemtechnik GmbH aus Meschede am Beispiel der Versendung von Konstruktionsplänen deutlich. Hier müssten enorme Datenmengen in kürzester Zeit von „A“ nach „B“. Auch müsste sichergestellt sein, dass Kunden diese Pläne auf Maß am Schirm konfigurieren könnten – alles nur möglich mit moderner Breitband-Technik.

Referenten
Foto: Oliver Heimann, www.anjolli.net

Zwei Dinge seien erforderlich, damit im Sauerland der Ausbau gezielt voran schreite, sagte Professor Stephan Breide (FH Südwestfalen, Standort Meschede): „Die Nachfrage muss stimmen und der Ausbau muss koordiniert erfolgen.“ Daher richtete er einen Aufruf an die Unternehmen, sich über ihre zukünftigen Bandbreiten-Bedarfe zu informieren und die Arbeit der neuen Initiative zu unterstützen.

Nachdem der Auftakt gemacht ist, sind die nächsten Schritte vorgezeichnet – sie münden darin, in Verhandlungen mit den Anbietern zu treten, um Lösungen für eine möglichst flächendeckende Breitband-Versorgung der Gewerbegebiete und des Kreisgebietes herzustellen. Die Ergebnisse fließen in eine Dokumentation ein, die auch von anderen Kommunen und Regionen genutzt werden kann. Die Erprobung wird zunächst am Gewerbegebiet Enste erfolgen und später auf den ganzen Hochsauerlandkreis ausgeweitet.

 
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